25. November 2025: Tag gegen Gewalt an Frauen!
Fahnenhissung am Rathausplatz mit viel Beteiligung
Der Tag gegen Gewalt an Frauen begann in Ludwigsfelde feierlich mit einer Fahnenhissung zum Thema. Katrin Bieneck, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ludwigsfelde, verlas Ausschnitte eines bewegenden Gedichts von Claudia Schmidtfrerick ( @funkenflut ). Frau Schmidtfrerick, Erzieherin in einem Frauenhaus, verarbeitet darin als Poetry-Slammerin die häusliche Gewalt, die Frauen und Kinder trifft.
Im Anschluss rief Bürgermeister Andreas Igel dazu auf, dass es unsere Aufgabe ist, unseren Blick zu schärfen und bei dem Thema nicht wegzusehen!
Gekommen zur Fahnenhissung sind morgens bei frostigen Temperaturen sehr viele Ludwigsfelder*innen und Vertreterinnen aus Initiativen und Vereinen: Ludwigsfelder Frauenstammtisch, Familienbündnis Ludwigsfelde, Behindertenbeirat Ludwigsfelde, DRK Jugendzentrum Ludwigsfelde, LuKISS e. V., Akademie 2. Lebenshälfte und viele mehr …
Die Fahnenhissung bildete zugleich den Auftakt der städtischen Aktion „Gewalt kommt mir nicht in die Tüte“. Die speziell gestalteten Tüten werden in den Wendorff-Apotheken, im Solidarkaufhaus des SOLBRA e. V. und in der Stadtbibliothek ausgegeben.
Die Tüten tragen den eindringlichen Slogan „Gewalt kommt mir nicht in die Tüte“ sowie die Telefonnummer des bundesweiten Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ (116 016) und Hinweise auf lokale Beratungsstellen. So finden Betroffene und ihr Umfeld schnell und unkompliziert Unterstützung. Ein herzliches Dankeschön gilt den Wendorff-Apotheken und der Wohnungsgesellschaft Ludwigsfelde mbH „Märkische Heimat“ für die finanzielle Unterstützung dieser Aktion.
Die Stadtbibliothek selbst hat rund um den 25. November zusätzlich eine Themenwand mit relevanter Literatur zum Thema Gewaltprävention eingerichtet.
Und die D-Juniorinnen des Ludwigsfelder FC ( @ludwigsfelder_fc_u13_maedels ) haben auf Instagram ein tolles Video zum Tag und dem Thema erstellt und geteilt. Klasse Aktion!
So wird die Botschaft über den Tag hinaus in den Alltag getragen – sichtbar, klar und unübersehbar.
Vielen Dank an alle Akteure und Beteiligte!