In Ludwigsfelde entsteht eine Koordinierungsstelle für das Ehrenamt. Der Wochenspiegel hat dazu Lisa Ehrlich, die neue Ehrenamtskoordinatorin, interviewt:

Flexibel und professionell – Angebote für Ehrenamtler müssen mit der Zeit gehen

30 Jahre jung, hochqualifiziert und schon allerhand umhergekommen - das ist Lisa Ehrlich, die neue Koordinatorin für das Ehrenamt in Ludwigsfelde.

Wochenspiegel: Die Stadt hat mehrere Jahre Anlauf genommen für die Einrichtung einer Koordinierungsstelle für das Ehrenamt. Inzwischen knüpfen sich viele Erwartungen und Wünsche daran. Schreckt Sie das nicht?

Lisa Ehrlich: Im Gegenteil. Ich weiß, dass sich viele Menschen in Ludwigsfelde fürs Ehrenamt engagieren. Die neue Anlaufstelle hat mit den Stadtverordneten und der Verwaltung, mit dem Seniorenbeirat und der Akademie 2. Lebenshälfte starke Unterstützer. In all den Jahren haben sie nicht locker gelassen, und jetzt geben sie mir Starthilfe.

Wochenspiegel: Haben Sie berufliche Erfahrungen, die Ihnen dabei helfen können?

Lisa Ehrlich: Ich habe an der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht ein betriebswirtschaftliches Master-Studium in Nonprofit-Management und Public Governance absolviert. Darin ging es vor allem um die Arbeit gemeinnütziger, kirchlicher und anderer Non-Profit-Organisationen. Zum Lehrstoff gehörten beispielsweise auch Finanzen, Marketing und Rechtsfragen von Vereinen und Verbänden. Davor habe ich meinen Bachelor in Dänemark gemacht und für fast ein Jahr in einer Nichtregierungsorganisation (NGO) in der Türkei gearbeitet. Erfahrungen mit Ehrenamtlichen habe ich in einem Verein in Berlin gesammelt, der naturwissenschaftlichen Lehrkräften eine Plattform gibt.

Das gesamte Interview können Sie sich unter folgendem Link herunterladen:
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